"mutruf" - einander halt geben e.v.

Es handelt sich bei "Mutruf" um eine reine „von Mensch zu Mensch“-Initiative:
ein Telefondienst bei dem selbst (ehemals) Betroffene anderen Paniklern ehrenamtlich eine verständnisvolle Gesprächsmöglichkeit anbieten, wenn diese eine Panikattacke haben oder befürchten. 
 
Es tut gut jemanden an seiner Seite zu haben, der einen in akuten Situationen z.B. an die "Grundregeln zur Angstbewältigung" erinnert, wenn man diese gerade nicht selbst "abrufen" kann...
 

...In jeder Alltagssituation eines Paniklers, in der er gerade „mal wieder kurz stirbt...“, kann eine helfende Hand oder ein verständnisvolles Gespräch, eben das Wissen, dass man nicht alleine ist, Wunder bewirken. 

 
Aber auch, wenn man sich anderen, angstbehafteten Situationen stellen möchte, tut es gut, ein „Sicherheitsnetz“ zu haben. Bei den ersten mutigen Schritten aus der Vermeidungsstrategie und Isolation in gefürchtete Situationen hinein zu wissen, dass man jemanden an seiner Seite hat oder mit jemandem sprechen könnte, falls notwendig, kann ungemein helfen - und wer könnte besser mit jemandem in so einer Situation sprechen, als ein Mensch, der selbst ganz genau weiß, wie sich der andere fühlt? Wenn möglich der Angst vor der Angst so schon "den Wind aus den Segeln nehmen"...
 
Es gibt viele Menschen, die sich schlicht schämen überhaupt darüber zu sprechen, dass sie von Angst & Panik betroffen sind, erst recht scheuen sie sich um Hilfe zu bitten, geschweige denn eine Therapie zu machen. Aber auch und gerade diese Menschen sollten Hilfe bekommen und sich an jemanden wenden können, der in so einer Situation liebevoll für sie da ist. 
 
Dafür wurde "Mutruf" (Anfang 2019) gegründet: eine Möglichkeit in akuten Angstsituationen mit jemandem reden zu können und unkomplizierte und direkte Unterstützung zu bekommen ohne die Sorge, jemandem zur Last zu fallen. Vielleicht ist dies auch der erste Schritt zu erkennen, dass es gut tut, sich zu öffnen und dass es viele Hilfsmöglichkeiten gibt und gar nicht schlimm, diese anzunehmen... 
 
"Mutruf" ist NICHT gleichzusetzen mit einer ärztlichen, psychologischen Betreuung, verfolgt keinerlei bestimmte Therapieansätze und es werden keine Diagnosen gestellt. Die | der Anrufende nutzt "Mutruf" mit dem Wissen und Einverständnis, dass wir keine Garantien geben können, eine Panikattacke "wegzuzaubern", sie|er diese aber nicht alleine durchstehen muss und stimmt mit ihrem|seinen Anruf zu, dass es sich hierbei um einen reinen Freundschaftsdienst handelt!
 
"Mutruf" ist nicht zu verwechseln mit einer Telefonseelsorge, wir helfen in der akuten Situation. 
Eine individuelle und grundsätzliche Begleitung geht über unsere Zielsetzung hinaus.
 

social (h)(e)arts

 

Die Idee des Konzeptes ist, soziales und menschliches Engagement von Organisationen und

Vereinen, welche Menschen unterstützen, in Symbiose mit Künstlern und ihren Werken in den Fokus zu
setzen und ihnen die Möglichkeit bieten, sich vorzustellen.

 

Die Pandemie hat viele Veränderungen mit sich gebracht – für Jeden von uns, vor allem im menschlichen Miteinander. So nehmen wir vieles anders und nicht mehr als selbstverständlich wahr, werden achtsamer mit unseren Mitmenschen und uns selbst.

Kunst und humanitäre Arbeit haben etwas fundmental Heilsames.
Jedes in seiner eigenen Form.
Wir machen diese Form sichtbar, holen sie ins Zentrum der Aufmerksamkeit.
Wir geben sie an Menschen weiter, welche diesen Gedanken verstehen, leben, weitertragen und dieses wertvolle Wirken für uns Menschen erkennen und ihrem Rahmen unterstützen möchten.

 

Initiatorinnen : Romy Stangl & Isabel von Staudt

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© chris-heART